Abwesenheiten kosten. Erhebt man nur schon die dabei anfallenden direkten Lohnkosten für ein durchschnittliches Unternehmen der Maschinenindustrie mit ca. 400 Beschäftigten, zeigt sich folgendes Einsparpotential (nur krankheitsbedingte Abwesenheiten):
Anzahl krankheitsbedingter Absenztage im Jahr: 2’070 Tage (2,2 % der Nettoarbeitszeit)
Brutto-Tageslohn pro Mitarbeitenden: 300 Franken
Total der durch krankheitsbedingte Abwesenheiten verursachten direkten Lohnkosten: 621’000 Franken
Hinzu kommen die indirekten Kosten (organisatorische Umtriebe, Produktionsausfälle, Ersatzkräfte etc.) Diese sind erfahrungsgemäss rund 1,5 bis 5-Mal so gross wie die direkten Kosten (Quelle: Werkzeugkasten Suva).
Bei vier Unternehmen der „Unternehmergruppe Wettbewerbsfähigkeit“ wurde die Entwicklung die Abwesenheiten von 2004 bis 2008 statistisch erhoben. Dies nach der Einführung von gezielten Massnahmen zur Beruflichen Eingliederung resp. zum Sozialkosten-Management. Die Abwesenheiten der Mitarbeitenden konnten bedeutend gesenkt werden:
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Ein Unternehmen profitiert, wenn es weniger Krankheits- und Unfallfälle vorweist. Denn entsprechend sinken die Prämien für die Krankentaggeldversicherung und die Pensionskasse.
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Der Verlust eines Mitarbeitenden aber verursacht in einem Unternehmen hohe Kosten. Für Mitarbeitende auf der ausführenden Ebene und im unteren Management werden die Kosten auf 30 bis 50% des Jahresgehalts geschätzt. Der Wechsel von Mitarbeitenden im mittleren Management kostet rund 1,5 Jahresgehälter. Für Spezialisten und Führungskräfte des Top Managements muss mit rund 4 Jahresgehältern gerechnet werden, bis sie vollständig ersetzt sind. (Quelle: Personalwissen; Retention und Fluktuation)
Die Kosten setzen sich zusammen aus:
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Ihre Mitarbeiter spüren die Wertschätzung, die Ihr Unternehmen ihnen entgegenbringt. Sie vermittelt ihnen Vertrauen und baut eine Bindung zwischen ihnen und dem Unternehmen auf.
Für das Unternehmen bedeutet eine starke Mitarbeiterloyalität eine positive Unternehmenskultur, ein hoher Einsatzwille und eine tiefe Personal-Fluktuation:
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Das echte Interesse Ihrer Firma an den Bedürfnissen und Anliegen der Mitarbeitenden wird intern sowie auf dem Arbeitsmarkt wahrgenommen.
Arbeitnehmende bevorzugen heute Arbeitgeber, die gute Arbeitsbedingungen bieten und ihren sozialen Vorstellungen entsprechen. Diese sogenannt weichen Werte sind entscheidend für die Attraktivität Ihres Unternehmens. Ein attraktiver Arbeitgeber kann offene Stellen rascher mit fachlich dafür qualifizierten Personen besetzen.
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Ein Unternehmen, das seine soziale Verantwortung wahrnimmt, fällt in der Öffentlichkeit positiv auf. Dieser Reputations- und Imagegewinn wirkt sich sowohl auf die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt als auch auf die Auftragslage aus.
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