Compasso

Umgang mit psychisch belasteten Mitarbeitenden

Ein Leitfaden für Arbeitgeber und Führungskräfte

Der Leitfaden für Arbeitgeber zeigt Lösungsansätze für eine erfolgreiche Integration von psychisch erkrankten Mitarbeitenden auf. „Die Unsicht- und Unfassbarkeit psychischer Erkrankungen, sowie das damit verbundene Stigma verhindern vielfach eine rechtzeitige und konstruktive Intervention von Seiten der Führungskraft. Dies kann zu erheblichen Belastungen im gesamten Arbeitsumfeld führen, sowie Langzeitabsenzen, unnötige Arbeitsplatzverluste und Invalidisierungen verursachen“, schreiben Peter Ettlin, Stiftung Rheinleben, und Niklas Baer, Psychiatrie Baselland. Viele Betroffene wären jedoch trotz und mit einer psychischen Erkrankung (teil)arbeitsfähig – vorausgesetzt, es wird genügend früh reagiert und Arbeitsplatz und -Aufgaben an die veränderte Leistungsfähigkeit angepasst. Der Leitfaden zeigt u.a. auf, wie der Arbeitgeber psychische Probleme bei Mitarbeitenden erkennen und ansprechen kann, wie die Zusammenarbeit mit Psychiater funktioniert und welche wichtigen Punkte vor der Wiedereingliederung zu beachten sind.

Tipps für Vorgesetzte

Die Vorgesetzten spielen bei Mitarbeitenden mit psychischer Beeinträchtigung eine sehr wichtige Rolle. Mit einer sicheren und wertschätzenden Führung und mit klaren Vorgaben könnten diese Mitarbeitende nicht nur in den meisten Fällen am Arbeitsplatz gehalten sondern auch die Belastungen für das Arbeitsumfeld verkleinert werden.
Der Kanton Basel-Stadt hat einige Tipps für Führungskräfte zusammengestellt. Dabei geht es sowohl um den Umgang mit psychisch belasteten Mitarbeitenden als auch um die Rolle der Führungsverantwortlichen. Zudem werden auch hilfreiche Anlaufstellen aufgezeigt, wo Arbeitgeber und auch Arbeitnehmer im Raum Basel, Hilfe und Unterstützung erhalten.
Für alle Arbeitgeber interessant ist ausserdem der neue Explainity-Film zum Thema Umgang mit belasteten Mitarbeitern. In dem kurzen Film erfahren Sie auf simple Art und Weise, wie Sie psychisch belastete Mitarbeiter unterstützen können. Für den Inhalt des Videos ist das Departement Gesundheit und Soziales verantwortlich. Das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt hat das Video zur Verfügung gestellt.
(02.10.2015)

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