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Pro Mente Sana stellt Broschüre für Arbeitgeber in Aussicht

Psychische Krankheiten sind nach wie vor tabuisiert besonders in der Arbeitswelt. Dabei hat die Schweiz im internationalen Vergleich eine der höchsten Erkrankungsraten, ein Faktor, der auch wirtschaftlich ins Gewicht fällt.

Der neuste Beobachter-Ratgeber „Wenn die Psyche streikt“, herausgegeben von der Stiftung Pro Mente Sana, zeigt konkret, wie Mitarbeitende, Führungspersonen und Betriebe die psychische Gesundheit im Arbeitsumfeld fördern können.

  • Warum ist die Betriebskultur prägend für die psychische Gesundheit?
  • Spielt der Führungsstil von Vorgesetzten dabei eine Rolle?
  • Wie schwer tut sich unser Hirn mit Multitasking?

Der Autor und Psychiater Dr. Thomas Ihde-Scholl liefert Antworten und entmythisiert Vorurteile rund um das Thema psychische Krankheit. Zudem geht er verständlich ein auf die in der Arbeitswelt meistverbreiteten Störungen und erklärt, wie Betroffene, Teamkollegen sowie Vorgesetzte Symptome frühzeitig erkennen können.

Die Psyche ist in der heutigen kopflastigen Arbeitswelt zu unserer Achillesferse geworden. Deshalb lohnt es sich, in die psychische Gesundheit zu investieren. Der Ratgeber zeigt auf, wo Betroffene konkrete Hilfsangebote finden, Unternehmen professionelle Unterstützung erhalten und welche vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten es in der Schweiz gibt. Denn Wissen ist wichtig, schützt vor Stigmatisierung und beugt Krankheiten vor.

Aktuell hat Pro Mente Sana eine Broschüre für Arbeitnehmende herausgegeben, die inhaltlich auf dem Beobachter-Ratgeber basiert. Im Frühjahr 2016 wird auch eine Broschüre für Arbeitgeber zum Thema verfügbar sein.

(16.10.2015)

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