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Gleichstellung in der Arbeitswelt: Neue Checkliste und Praxisbeispiele

Ziel der Gleichstellung in der Arbeitswelt ist es, Hindernisse für Menschen mit Beeinträchtigungen im Arbeitsumfeld zu beseitigen. Die Rahmenbedingungen sollen unabhängig von Einzelfällen so gestaltet werden, dass Menschen mit Beeinträchtigungen einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten können.
Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB hat eine Checkliste für Arbeitgeber mit möglichen Massnahmen entwickelt. Auf dieser Grundlage können Arbeitgeber die Rahmenbedingungen Schritt für Schritt anpassen.

Umsetzung der Gleichstellungsmassnahmen: Praxisbeispiele
Gleichstellung in der Arbeitswelt ist keine Frage der Unternehmensgrösse. Dies beweist die Keller Recycling AG: Unter den 30 Mitarbeitenden sind acht Personen mit physischen oder psychischen Beeinträchtigungen. Statt manuelle Tätigkeiten zu automatisieren schafft das Familienunternehmen aus Hinwil (ZH) Arbeitsplätze.
Die Gleichstellung in der Arbeitswelt lässt sich mit einer Weiterentwicklung der Organisation hinsichtlich «Diversity» verbinden. Das Beispiel Swisscom zeigt, wie dies gelingt. Um sich einer inklusiven Kultur zu verpflichten, hat das Unternehmen eine Quote für Mitarbeitende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen eingeführt.

Finanzielle Unterstützung für Arbeitgeber
Damit die Gleichstellung von Menschen mit Beeinträchtigung gelingt, braucht es nicht nur Gesetze, sondern auch Arbeitgeber, die neue Wege beschreiten. Gute Beispiele, die aufzeigen, wie sich Hindernisse bewältigen oder beseitigen lassen, sind nötig. Der Bund unterstützt deshalb Unternehmen bei Pilotversuchen im Bereich der beruflichen Gleichstellung mit Finanzhilfen.
(01.06.2018)
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