Compasso

Beiratspräsident, Dr. Rudolf Stämpfli, stellt sich vor

Compasso: Stellen Sie sich kurz vor.
R. Stämpfli: Ich studierte in Bern und St. Gallen Betriebswirtschaft und Operations Research und schloss mit dem Dr.oec.HSG ab. Seit 1988 leite ich zusammen mit meinem Bruder das Familienunternehmen Stämpfli Gruppe AG in Bern. Wir führen die Firma in der sechsten Generation. Die Firma ist im Bereich gedruckte und elektronische Publikationen sowie im Verlagsgeschäft tätig. Von 2003 bis 2011 war ich Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, der Dachorganisation der Schweizerischen Arbeitgeber.

Compasso: Was ist Ihre Motivation für das Engagement als Beiratspräsident bei Compasso?
R. Stämfpli: Die Arbeitgeber haben verschiedenste Anforderungen zu bewältigen, die aus dem Umgang mit ihren Mitarbeitenden entstehen. Nicht nur sozialpartnerschaftliche Belange sind wichtig, es geht auch um ein verantwortungsbewusstes Zusammenleben in der Gesellschaft. Der Integration einzelner Gruppen mit besonderen Anforderungen kommt dabei eine Sonderrolle zu. Mit geht es darum, Integration zu ermöglichen und die dabei auftretenden Hürden für beide Seiten sinnvoll zu gestalten.

Compasso: Aus Ihrer Sicht als Unternehmer, welche konkreten Tipps können Sie anderen Arbeitgebern im Bereich berufliche Eingliederung geben?
R. Stämfpli: Es kann keine allgemeingültigen Lösungen geben. Jeder Fall ist ein Einzelfall, deshalb ist die Aufgabe immer anspruchsvoll. Es braucht in der Unternehmung Ansprechpersonen, die sich für das Ziel einsetzen wollen, und es braucht in aller Regel eine fachliche Begleitung, um eine erfolgreiche Betreuung sicherstellen zu können. Wenn die Integration gelingt, so habe ich bei den Involvierten immer ein enorm hohes Mass an Befriedigung erlebt.
(30.01.2019)
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