Compasso

Bekannte Persönlichkeiten engagieren sich für das Thema Berufliche Integration: der Compasso-Beirat

Der Compasso-Beirat ist ein Gremium mit beratender Funktion. Die Empfehlungen und das grosse Fachwissen der insgesamt 13 Beirätinnen und Beiräte bilden wichtige Eckpfeiler für die Strategie und die inhaltlichen Schwerpunkte des Netzwerks.
Am 16. August fand in Bern die jährliche Beiratssitzung statt. Ein Rückblick.


An der jährlichen Sitzung durfte der Beirat dieses Mal die aufmerksame Gastfreundschaft des Compasso-Mitglieds swisselect in Bern geniessen. Die Stimmung ist offen und interessiert, die Anwesenden Beiratsmitglieder tauschen sich rege untereinander aus.

Verdankenswerterweise darf Compasso unter der Leitung des Beirats-Präsidenten Rudolf Stämpfli (Verwaltungsratspräsident Stämpfli Gruppe AG) auf bekannte Persönlichkeiten als Beiratsmitglieder zählen: nationale Parlamentarier und Parlamentarierinnen wie Pascale Bruderer (Präsidentin Inclusion Handicap) und Adrian Wüthrich (Präsident TravailSuisse) sowie die Mitglieder der Kommission für Soziales und Gesundheit Alex Kuprecht (SGK-S), Christian Lohr (SGK-N) und Dr. Regine Sauter (SGK-N). Auch Arbeitgeber wie die SBB, Versicherer wie die Helsana, Branchenvertreter wie die HotellerieSuisse, Systempartner wie Florian Steinbacher (Präsident der nationalen IV-Stellen Konferenz) und Experten wie Meinrad Ender (Direktor Band-Genossenschaft) engagieren sich im Beirat.

Melanie Mettler, die neue Co-Geschäftsleiterin von Compasso, informiert über die erfreuliche Entwicklung des Netzwerks: Compasso konnte weiter wachsen und es engagieren sich nun bereits knapp 100 Mitglieder für die Thematik berufliche Integration. Der Fokus soll nun auf dieser für Compasso wichtigen Zielgruppe der Branchen- und Regionalverbände ausgerichtet werden, damit möglichst viele Arbeitgebende erreicht werden.

Arbeitsfähigkeit statt -unfähigkeit
Martin Kaiser, Präsident von Compasso, informiert über die Produkte und thematischen Schwerpunkte von Compasso in den letzten 12 Monaten. So stösst zum Beispiel das ressourcenorientierte Eingliederungsprofil REPAchtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster nach wie vor auf grosses Interesse und die Rückmeldungen von Arbeitgebern und Ärzten zur Anwendung fallen sehr positiv aus. Auch das mediale Echo ist gut: das Tool zur Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern, Ärzten und Mitarbeitenden bei Prozessen betreffend Arbeitsplatzerhalt wurde in der Sendung Puls vom Schweizer Fernsehen SRF in einem Beitrag vorgestellt, zusammen mit dem neuen Arbeitsfähigkeitszeugnis der Swiss Insurance Medicine SIMAchtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster. Der kombinierte Einsatz beider Instrumente ist vielversprechend und unterstützt den Paradigmenwechsel, der weg vom bisherigen defizit-orientierten hin zum ressourcen-orientierten Gedanken führt. In einem nächsten Schritt soll das REP dahingehend weiterentwickelt werden, dass es auch bei einer erstmaligen Eingliederung resp. einer Wiedereingliederung eingesetzt werden kann.

Der Beirat berät in seiner Sitzung die Geschäftsstelle zudem bei einem anstehenden Projekt mit dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung EBGBAchtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster. In diesem für Compasso zentralen Projekt geht es darum, das Thema Inklusion innerhalb der Kanäle und Produkte des Netzwerks aufzunehmen und für Arbeitgebende nutzbar aufzubereiten. Im Rahmen des Projektes wird Compasso seine Homepage komplett überarbeiten und zielgruppengerecht gestalten. Auch Teil des Projektes ist es, die Praxisbeispiele und Instrumente im Hinblick auf Inklusion zu überarbeiten und anzupassen. Compasso wird schweizweit Informationen für Arbeitgeber (insbesondere KMUs) über inklusive Arbeitsumfelder, Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit und Wiedereinstieg zugänglich machen und so Arbeitgeber für diese wichtigen Themen weiter sensibilisieren.


(06.09.2019)
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