Compasso

Unser Beirat Alex Kuprecht stellt sich vor

Stellen Sie sich bitte kurz vor
Als Vizepräsident des Ständerats gehöre ich seit 2003 der Kommission Soziale Sicherheit und Gesundheit an und habe mich in all den Jahren insbesondere der Stabilisierung und der dringenden Sanierung der Invalidenversicherung angenommen und teilweise, insbesondere bei der 5. IV-Revision, auch mitgeprägt.

Was ist Ihre Motivation für das Engagement als Beirat bei Compasso?
In meiner Funktion als Sozialpolitiker war ich Präsident von „Netzwerk Arbeit“ im Kanton Schwyz. Diese Institution befasst sich sehr intensiv mit der Reintegration von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen in den Arbeitsprozess und somit in die Gesellschaft. Compasso befasst sich genau mit diesen zentralen Fragen der Früherkennung und dem Erhalt des Arbeitsplatzes. Wer nicht ausgegliedert wird, muss später auch nicht eingegliedert werden. Compasso entspricht also genau meinem Credo!

Aus Ihrer Sicht als Gesundheits- und Sozialpolitiker, welche konkreten Tipps können Sie Arbeitgebern im Bereich berufliche Eingliederung geben?
Ziel der zurzeit laufenden Revision der Invalidenversicherung (IV) ist die weitere Verstärkung der Eingliederung in den Arbeitsmarkt; Stichwort „Eingliederung vor Rente“. Dass dies gelingt, ist angesichts des hohen Defizits in der IV ein Gebot der Stunde. Gerade bei jungen Menschen muss der Einstieg ins Berufsleben an erster Stelle stehen, denn ein Weg in die IV ist aus keiner Sicht eine wünschbare Perspektive. Es ist wichtig, dass Arbeitgeber Handlungsbedarf frühzeitig erkennen und sich die nötige Unterstützung holen. Entscheidend ist jedoch, dass Arbeitgeber bereit sind, sich hier zu engagieren, auch wenn es nicht immer einfach ist. Hohe Integrationsquoten beweisen, dass sich die Anstrengungen lohnen.

(10.09.2019)
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