Compasso

Unser Beirat Meinrad Ender stellt sich vor

Stellen Sie sich bitte kurz vor
Ich bin gelernter Maschineningenieur mit Zusatzausbildungen im Bereich Betriebswirtschaft und Unternehmensführung und darf seit 15 Jahren die Band-Genossenschaft in Bern leiten. Vor dieser Tätigkeit hatte ich keinerlei Berührung zum Sozial- oder Behindertenbereich. Das habe ich nie als Nachteil, sondern immer klar als Vorteil angesehen. Denn in meinem Job dreht sich fast alles um das Thema Arbeit und Arbeitsintegration und da sind wir in der Wirtschaft und beim Menschen per se.

Was ist Ihre Motivation für das Engagement als Beirat bei Compasso?
Die Band-Genossenschaft setzt sich seit über 70 Jahren für die Integration von Menschen mit einer gesundheitlichen oder sozialen Beeinträchtigung in die Arbeitswelt ein. Bei dieser Arbeit gibt es viele Hindernisse zu überwinden, unzählige Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und viele Brücken zu bauen. Da lohnt es sich immer, mit «Gleichgesinnten» neue Wege zu suchen, Leistungen auf- und Hürden abzubauen. Compasso hat im Laufe der letzten Jahre in diesem Bereich sehr viel erreicht und wenn ich etwas zur weiteren Entwicklung beitragen kann, dann ist das Motivation genug.

Aus Ihrer Sicht als Präsident der Band-Genossenschaft, welche konkreten Tipps können Sie Arbeitgebern im Bereich berufliche Eingliederung geben?
Erstens, Offenheit gegenüber einer Anstellung von Personen mit einer gesundheitlichen Einschränkung. Ohne diese vergibt man sowohl für die Unternehmen als auch für die Stellensuchenden wertvolle Chancen.
Zweitens, in einem Anstellungsprozess den Fokus auf die Fähigkeiten statt die Einschränkungen bei Personen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung richten. Auf diese Weise kann man die Person tatsächlich aufgrund ihres Potenzials auf dem Arbeitsmarkt bewerten.
(31.01.2020)
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