Das Netzwerk

Compasso betreibt das Informationsportal, das Netzwerk und einen Think Tank für Arbeitgebende zu Fragen der beruflichen Eingliederung. Compasso fokussiert seine Tätigkeit für Arbeitgebende auf den Umgang mit Personen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, die entweder mit (Früherkennung & Arbeitsplatzerhalt) oder ohne Anstellung (berufliche Wiedereingliederung) sind.

Compasso stellt den Arbeitgebenden im Informationsportal praxiserprobte Instrumente, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und konkrete Praxisbeispiele kostenlos zur Verfügung. Alle Arbeitgebenden und damit auch die Menschen mit Beeinträchtigung sollen von immer besseren und praxistauglicheren Prozessen und Instrumenten profitieren können. Compasso steht Mitgliedern für Referate zur Verfügung.

Einen besonderen Fokus bei der Arbeit im Netzwerk legt Compasso auf die Systementwicklung und die Optimierung der Zusammenarbeit verschiedener staatlicher und privater Systemakteure zur Stärkung der beruflichen Eingliederung auf nationaler Ebene. Dabei ist die Koordination und der Austausch mit lokalen Akteuren zentral.

Das Netzwerk ist breit abgestützt und steht unter dem Patronat des Schweizerischen Arbeitgeberverbands. Knapp 100 Mitglieder aus der Privatwirtschaft, Betroffenenorganisationen und dem öffentlichen Sektor – von kleineren bis zu grossen Arbeitgebenden und Branchenverbänden mit diversen Systempartnern – verbinden darin ihre Interessen. Compasso verfügt über ein starkes Netzwerk von Krankentaggeld- und Unfallversicherern, der IV-Stellenkonferenz, der Sozialhilfe mit SODK und SKOS, der Suva, dem Pensionskassenverband, Behindertenorganisationen und -institutionen sowie mit Anbietern von Case Management, Arbeitsvermittlung und Jobcoaching.

Tätikgeitsfelder


Organigramm

 


Der Verein Compasso wurde im Jahr 2009 gegründet. Damals wurde das Netzwerk für berufliche Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigungen in erster Linie als Informationsportal für Arbeitgebende zu Fragen der beruflichen Integration positioniert. Ein Jahr später wurde der Think Tank FER gegründet mit dem Ziel, für die Themen gesundheitliche Früherfassung und Reintegration mehr Bewusstsein zu schaffen. Er war eine Interessensgemeinschaft von Arbeitgebenden, Sozialversicherungen und Bundesämtern. Zeitgleich wurde von Coop, Frutiger, Swisscom und der Suva der Verein CON CERTO zwecks Optimierung der Zusammenarbeit aller Systempartner gegründet. Die Zusammenarbeit der drei Organisationen zeigte in der Folge, dass es nach einer Aufstartphase sinnvoll ist, die Kräfte und Akteure zu bündeln. Die drei Plattformen schlossen sich deshalb 2015 zum heutigen Verein Compasso zusammen. Compasso ist inzwischen eine wichtige Netzwerkplatzform für Systempartner und andere Organisationen, die sich im Bereich Integration/Inklusion engagieren.


Positionierung


Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie wählt das Präsidium sowie den Vorstand. Dieser definiert die Strategie, legt die konkreten Ziele und Projekte fest und überprüft deren Umsetzung. Die Geschäftsstelle setzt die Aktivitäten um und organisiert den Think Tank. Dieser ist ein interdisziplinäres Fachorgan bestehend aus Fachpersonen der Bereiche Integration/Case Management von Arbeitgebern oder aus Institutionen und Vertreter von Systempartnern (bspw. Privat- und Sozialversicherer), das die fachliche Entwicklung vorantreibt und für die Qualitätssicherung der Projekte sorgt. Im Beirat sind die zentralen Interessengruppen mit bekannten Persönlichkeiten vertreten; er unterstützt den Verein in der Zielerreichung.

Compasso Jahresberichte